Nachrichten aus Irak
Ernennung von Kanaan Shekho zum Honorarkonsul
Die Bundesrepublik Deutschland ist in der kurdischen Stadt Arbil mit einem Honorarkonsul vertreten. Am 20. November 2006 übergab Botschafter Kobler in einem feierlichen Rahmen die Ernennungsurkunde an den aus Arbil stammenden Kanaan Shekho. Als Honorarkonsul unterstützt er die Deutsche Botschaft Bagdad bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in seinem Amtsbezirk, den drei kurdischen Provinzen.
Rebuild Iraq 2007 - The 4th International Rebuild Exhibition (7.-10.5.2007) in Amman
Bei der vom Wiederaufbaumesse „Rebuild Iraq 2007“, die vom 7.-10. Mai in Amman stattfand, war die deutsche Wirtschaft mit mehr als 45 Ausstellern wieder hervorragend vertreten. Der deutsche Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Made in Germany“ war diesmal sogar der größte unter allen teilnehmenden Ländern.
„ ‚Rebuild Iraq 2007’ wird eine wichtige Rolle bei der weiteren Vertiefung der deutsch-irakischen Wirtschaftsbeziehungen spielen“, sagte Thomas Wülfing, der stellvertretende deutsche Botschafter in Bagdad, der sich zur Messe in Amman aufhielt. „Das Interesse der deutschen Industrie am Irak ist ungebrochen. Der Irak bietet ein großes Potenzial für Handel und Investitionen, sobald sich die Sicherheitslage verbessert“.
Deutschland – auch im Rahmen der EU und als derzeitige Präsidentschaft – hat großes Interesse, die sehr guten Beziehungen mit dem Irak weiter zu vertiefen. Im Jahre 2006 stieg der deutsche Export in den Irak auf 368 Mio. Euro. „Made in Germany“ genießt in Irak und darüberhinaus weltweit einen hervorragenden Ruf und steht für hohe Produktqualität, Zuverlässigkeit und langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Jordanien, der Veranstaltungsort der Messe, ist auch eine wichtige Drehscheibe für den deutschen Handel mit dem Irak. Viele deutsche Unternehmen liefern über Jordanien in das Nachbarland. Nach Angaben der deutschen Botschaft in Amman sind über 20% der deutschen Einfuhren nach Jordanien, die sich 2006 auf 750 Mio. Euro beliefen, für den Irak bestimmt. Mittelfristig dürfte Jordanien als bedeutender regionaler Standort für deutsche Firmen von einem Wiederaufbau im Nachbarland als Transitland, Logistikdrehscheibe und Dienstleistungszentrum profitieren, sagten der Sprecher der deutschen Botschaft Amman und der Vorsitzende des German-Jordanian Business Council.
Der offizielle deutsche Präsentation auf der Messe wurde finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) und mit Unterstützung des Nah- und Mittelostvereins (NUMOV) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
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