Auswärtiges Amt unterstützt irakisches Berufsbildungssystem

GIZ-Start-Up-Workshop Bild vergrößern (© AA)

Das Auswärtige Amt fördert mit ca. 2,9 Millionen Euro ein auf drei Jahre angelegtes Projekt zur Reform des irakischen Berufsbildungssystems. Ziel ist die Neuausrichtung der Ausbildungsinhalte an die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird gemeinsam mit irakischen Stellen Ausbildungscurricula modernisieren, insbesondere in technologieintensiven Berufen im Wasser-, Gesundheits- und Transportbereich. Darüber hinaus soll ein Netzwerk mit der deutschen und irakischen Privatwirtschaft entstehen.

Der Start-up Workshop am 9. Juni 2011 erfolgte beim irakischen Projektpartner "Foundation of Technical Education" in Erbil in Anwesendheit von Dr. Kawthar Galaly (FTE), amt. Generalkonsul Schnakenberg, KRG-Hochschulminister Dlawer Alaadeen, Prof. Mahmood Abdulhussain und GIZ-Regionalleiterin El Hage.

Die Bundesregierung hat dem Irak seit 2003 Hilfsleistungen in Höhe von ca. 400 Mio. Euro gewährt. Hiervon werden zahlreiche Projekte in den Bereichen Aus- und Fortbildung unter anderem im Justizbereich, Aufbau demokratischer und rechtsstaatlicher Institutionen und Menschenrechte unterstützt. Bei seinem Besuch in Bagdad am 04.12.2010 hatte Bundesaußenminister Westerwelle dem Land weitere Unterstützung beim politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wiederaufbau zugesagt.

Das giz-Projekt ist eines der ersten aus dem offenen Beratungsfonds finanzierten Projekte, der von Minister Niebel (BMZ) während seines Besuchs in Bagdad am 1.2.2011 aufgelegt wurde.